Meisterschaft und Kundalini

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Wenn ich meine Liebesmacht ergreife, erfülle ich dich, meine Geliebte, damit. Eine natürliche Meisterschaft führt mich von innen und ich weiß, was ich zu tun habe. Es erfreut dich, da ich ohne Zweifel bin.

Den Meister lässt du frei walten. Seinen Taten ergibst du dich ganz. Der Meister in mir entwickelt sich mit meiner Liebe zu dir. Meine Liebe ist meine Verehrung deiner Schönheit. Mein Zartgefühl für deine Schönheit ist mein Entzücken, mein Entzücken wird meine Leidenschaft, meine Leidenschaft wird die Kraft, die du so liebst und der du dich so gerne hingibst. Was wir tun, ist unsere gemeinsame Freude. Wir sind zusammen und eins.

Wenn wir zu dritt zusammen liegen, braucht es eine besondere Achtsamkeit und Beweglichkeit. Das Bewusstsein über sich selbst und zwei andere auszudehnen, erfordert ein hohes Maß an Achtung und die Bereitschaft, aus der ersten Reihe in die zweite zurückzutreten, aus der zweiten in die erste vorzukommen und den ständigen Wechsel, der einen gerechten Ausgleich besorgt. Wenn wir zu dritt eins sein wollen – und wir können es – dann ist dies ein Segen der besonderen Art. Wir erlauschen gemeinsam sein befremdliches und doch so nahes Wesen, mystisch ergriffen, dankbar.

Oft lassen wir unseren Bewegungen im Liebesspiel freien Lauf. Das setzt viel gebundene Energie frei. Wir schütteln uns durch und verlieren die Kontrolle über unsere „Haltung“ und „Stellung“. Wir lassen uns fallen. Der Kopf hängt über die Bettkante und die Körper ergeben sich ganz. Entweder führe ich die schnellen Bewegungen durch, oder meine Geliebte reitet auf mir: Dynamischen Meditationsformen gleich, befreitem Tanz oder kathartischen Übungen. So beginnen wir, die „Kundalini“ zu befreien.

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