KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA

Bildnachweis: Kunstzirkus, pixelio.de

Leiden wir unter einer Überbevölkerung ?

Im Jahr 1978 hat eine anonyme Person auf einem Feld im US-Bundesstaat Georgia ein Granitmonument errichten lassen, die Georgia Guidestones. Darauf sind eine Art Zehn Gebote für eine zukünftige Menschheit eingraviert. Seltsamerweise richten sich diese Gebote eher an jemanden, der die Menschheit zu führen hat, als an uns Menschen selber. Gleich zu Beginn steht Folgendes: „Halte die Menschheit bei einer Zahl unter 500 Millionen“. Das ist also eine halbe Milliarde; das wäre weniger als ein Zehntel der heutigen Weltbevölkerung.

Ehrlich gestanden: Wer von uns hat nicht schon manches Mal nachgedacht, wie die Weltbevölkerung zu reduzieren wäre? Wer hat nicht schon konkrete genozidale Phantasien durch sein Gehirn spulen lassen? Wir sind ja der Meinung, wir wären zu viele auf dieser Erde. Die natürlichen Ressourcen würden bald erschöpft sein, die Luftverschmutzung wäre nicht mehr zu bremsen, ein Klimawandel stünde deswegen bevor und die Zusammenballung großer Menschenmassen in den Großstädten würde zu gewalttätigen Revolten führen.

Think Tanks, wie schon der Club of Rome im Jahr 1972, beschäftigen sich fortwährend mit dieser Frage. China hat die Ein-Kind-Politik eingeführt, Empfängnisverhütungskampagnen und Sterilisationen sind an der Tagesordnung. Schon die atlantische Sintflut und die vielen Völkerwanderungen haben zur Menschendezimierung beigetragen, Kriege wie der 1. und der 2. Weltkrieg sowie Völkermorde in China, Russland und Deutschland, Kambodscha, Ruanda, um nur einige zu nennen, haben im 20. Jhdt. einen grausamen Beitrag dazu geleistet. Für die Zukunft rechnen manche Zeitgenossen mit einem weiteren Weltkrieg oder mit einer Alien-Invasion. So und ähnlich denkt ein Großteil der Menschen heute. Aber was ist wirklich dran an der Sorge, der Planet Erde könnte uns nicht mehr tragen? Stimmen die Prognosen oder Prophezeiungen? Und liegt der Inschrift in den Guidestones in Georgia nicht eine bodenlose Perversion zugrunde?

Gehen wir von einer gegenwärtig ermittelten Zahl von 7,2 Milliarden Menschen aus. Wer von den restlichen 6,7 Milliarden Menschen auf dieser Erde würde denn freiwillig und gern auf sein gegenwärtiges Erdenleben verzichten? „Nein, nein, so ist das nicht gemeint“, würde man mir antworten. „Wir wollen die Fortpflanzung ja soweit in den Griff bekommen, dass wir irgend wann bei einer Zahl unter einer halben Milliarde angekommen sind.“ Das heißt aber, dass wir uns geschlechtlich nicht mehr fortpflanzen sollen, nicht wahr? Dass wir allmählich aussterben. Soll es dann schließlich fast nur noch ältere Menschen geben? Das kann auch nicht sein, oder? Oder finden wir Wege eines sanften Todes? Durch Einschläferungsspritzen? Durch „Ausknipsen“, wenn wir cerebral an ein Computernetz angeschlossen sind?

Zweifelsohne nehmen die Strahlenverseuchung unserer Erde und die Vergiftung unserer natürlichen Nahrungsmittel kontinuierlich zu. Unfruchtbarkeit wird tatsächlich ein verbreitetes Erscheinungsbild werden, solange wir diesen Tendenzen und Gedanken individuell und global nichts entgegenzusetzen haben. Wollen wir wirklich eine gesunde Erde, eine Neue Erde, einen wirklich freien, kreativen und glücklichen Menschen auf dieser Erde?

Dafür stünden uns heute schon so viele neue freie Energien für unsere physische und psychische Versorgung zur Verfügung, nicht nur die Erneuerbaren Energien, sondern Produkte der Forschung mit Freier Energie, Raumenergie u.ä. Aber sie werden zurück gehalten und nicht der Öffentlichkeit preisgegeben. Wer tut dies? Energiekonzerne? Pharmakonzerne? Agenten der 90%-Menschheitsauslöschung?

Wir werden nicht verhungern, wir werden uns nicht zerfleischen, wir werden uns nicht endlos zerkriegen und vergiften müssen. Das ist keineswegs eine zwangsläufige Konsequenz aus der Bevölkerungszahl. Solche Annahmen sind eine Beleidigung unserer kreativen Intelligenz und unserer unendlich „erneuerbaren“ Liebefähigkeit.

Die Erde hat Platz für uns alle. Aber wir dürfen sie nicht kränken und zerstören. Und dass es nötig wird, ungesunde Zusammenballungen von Menschen in den Slums und Elendvierteln unserer Großstädte aufzulösen, steht außer Frage. Dafür finden wir Lösungen, wenn wir nur dürfen. Wir müssen niemanden töten, sterilisieren oder zwangsumsiedeln dafür.

Die beste Bevölkerungsregulierung samt Geburtenkontrolle geschieht immer noch durch politische, kulturelle und spirituelle Bildung. Sie geschieht durch gesellschaftlich gerechte Teilhabe am wirtschaftlichen und technologischen Erfolg eines Landes, durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen beispielsweise. An Intelligenz, um all das einzuführen, fehlt es wahrhaftig nicht. Wohl aber am guten Willen jener, die es noch zu verhindern wissen.

Anmerkung: Der Film „Thrive“ – im Internet zu finden – gibt einen Strauß von wunderbaren Anregungen für ein neues, gerechtes Leben auf dieser Erde.

Advertisements