Tantra und die Angst vor Viren

teufel

Ich erlaube mir, nicht daran zu glauben“

Sri Aurobindo schrieb 1914/1915:

… die medizinische Wissenschaft verfolgt unseren Leib mit einem unzählbaren Rudel von Medizinern und bestürmt unsere Einbildung mit räuberischen Mikrobenhorden.“

Ich würde lieber sterben und damit fertig sein als mich ein Leben lang gegen eine geisterhafte Mikrobenbelagerung verteidigen. Ist das barbarisch, so nehme ich gerne meine Finsternis an.“

Ich erlaube mir, nicht daran zu glauben.

Ich erlaube mir, meiner eingeborenen Intelligenz und gesunden Empfindung die Chance zu geben, sich zu entfalten. Ein gesunder Instinkt fühlt manchmal: „Das kann nicht sein.“ Oder: „Da stimmt etwas nicht“. Dieser kritische Zweifel ist eine mögliche Vorstufe von Intuition. Wir bringen diese manchmal sehr unbequeme innere Stimme leider oft viel zu schnell zum Schweigen.

SchSeuchen21on lange glaube ich den Dogmen nicht mehr. Dogmen sind nicht hinterfragbare Behauptungen. Während früher die Religionen Dogmen über Dogmen verbreitet haben, ist es heute zunehmend der neue Glaube in die materialistische Naturwissenschaft, der gleichermaßen unsere Lebensängste schürt und sie im selben Atemzug zu erlösen vorgibt.

Der Wissenschaftsglaube ist die neue Religion. In Wahrheit hat Wissenschaft die Aufgabe, das Erkenntnisstreben zu steigern. Wissenschaft ist das Streben nach Wahrheit. Deshalb gibt (oder gab) es auch Geisteswissenschaften, die eben das taten. Jeder Mensch hat in sich einen unbestechlichen Wissenschaftler, der Lügen, Ängste und Verschleierungen durchschaut. Der klare Geist, oft mit Kalis Schwert gleichgesetzt, zerstört die Illusion. Er zerstört das Dogma und schaut den Tatsachen ins Auge und auf den Grund.

Was hat das mit Tantra zu tun?

Tantra hat seine Unschuld verloren, seine Glaubwürdigkeit.

Wie ich den Begriff verwende, bedeutet Tantra eine umfassende Schau und Lebensweise, eine aus einem ungeteilten Zentrum entspringende spirituelle Handlungsweise, das die rein geistige Wahrnehmung mit den körperlich-energetischen und sexuellen Prozessen in Einklang bringen will. Eine unerhört liberale, freiheitliche Vorgehensweise. Freiheit, Liebe, Wahrheitsliebe, eine empathische Seelenstimmung, Sexualität: Dies sind die Aspekte, die schließlich ein tiefes Verantwortungsgefühl für die gesamte Evolution des Menschen hervorbringen können.

So ist Tantra beileibe mehr als einige geschickte Techniken zur Verbesserung der sexuellen Empfindsamkeit und mehr als erotische Rituale. Obwohl diese natürlich auch ihren berechtigten Platz haben. Und die natürliche Freude, die Unbeschwertheit und Unbefangenheit, auch sie sind wesentlicher Bestandteil einer tantrischen Kultur. Und natürlich der unbeschreibliche Humor.

Aber die Angst sorgt dafür, dass uns genau diese Qualitäten abhanden kommen.

Wer schürt die Angst und versucht sie gleichzeitig zu löschen? Das kann nur ein unfreier Geist sein. Ein Großteil der sogenannten Wissenschaft mit ihren Glaubensüberzeugungen erfüllt diesen Tatbestand. Und die Massenmedien sind ungemein willige und wirksame Multiplikatoren dieser Unwissenheit und Angst.

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Tantra hat seit Osho schon seine Unschuld verloren.

Als die ersten Warnungen auftauchten in den hoch angesehenen Tantrabüchern von Oshos Schülerinnen und Schülern, die ersten Warnungen vor AIDS, da wusste ich, dass die Unschuld verloren ist. Auf einmal hieß es, die Verwendung von Kondomen sei Pflicht. Und man könnte genau so gut Vereinigung üben mit diesen Gummiüberzügen als ohne sie. Es würde nichts an der Empfindsamkeit ändern. Das mag sein. Aber es hat Angst und Misstrauen hineingebracht in das Liebesspiel.

Ich las die Bücher von Mantak Chia, einem taoistischen Meister. Darin war nichts zu finden von Viren oder Angst vor Viren, darin war vielmehr zu lesen, dass es solche und solche „Energien“ gibt und wir sehr wohl gut beraten sind, wenn wir unsere Spürsinne öffnen für solche Körper, die zu uns passen und solche, die das nicht tun. Es sind energetische Stimmigkeiten, auf die ich zu achten habe. Das habe ich verstanden. Und dass der Austausch von Körpersäften eine besondere innige Verbindung schafft, ist mir bewusst. Dass ich nicht mit jeder Frau blindlings eine Vereinigung anstreben kann, die meiner inneren Wahrnehmung nach mir nicht gut tut, ist auch klar.

Aber hier treffen wir auf die hartnäckigen Dogmen der Wissenschaft. Eines der größten heißt: „Es gibt ansteckende, krankmachende, todbringende Viren im Menschen. Und die schwimmen vorzüglich in den Körperflüssigkeiten herum. Sie sind unsere inneren Feinde.“ Was für eine gigantische Verkennung der wirklichen inneren Feinde! Nie hat jemand im Menschen so etwas gesehen oder nachweisen können wie ansteckende Viren. Alles was nachweisbar ist, sind gentechnisch und durch Laborzüchtungen veränderte Zellpartikel, Eiweißpartikelchen, die ebenfalls im Labor auf andere Körperchen wirken und dort Störungen, Verstörungen und Zerstörungen hervorrufen können. Dass es Antikörper auf Viren gibt, ist eine Mär. Allerdings, dass es nachhaltige Vergiftungen gibt durch Impfungen, durch sogenannte Medikamente, durch bestimmte Drogen, durch sterilisiertes Krankenhausklima, das ist ebenso unstrittig wie die Tatsache, dass menschenunwürdige hygienische Bedingungen in von Armut gezeichneten Landstrichen dieser Erde Krankheit und Tod bringen können. Aber auch die Angst vor der ansteckenden Krankheit kann den Tod bringen. Wo bleibt unsere gesunde Intuition? Wo bleibt das schlichte, aber klare Empfinden, das uns auf die Spur bringen kann, das richtige Heilmittel zu finden, wenn wir erkranken?

Wir haben heute eine große Auswahl von Heilmitteln. Wir haben die schamanistische Heilkunde, wir haben die alte Pflanzenheilkunde, wir haben Homöopathie, Ayurveda, Traditionelle Chinesische Medizin, und vieles mehr, das uns heute zur Verfügung steht, wenn wir krank sind. Wir haben natürlich auch die Vorzüge der Chirurgie und der modernen schulmedizinischen Diagnosegeräte. Aber wozu brauchen wir Viren? Haben die eben genannten diagnostisch-therapeutischen Verfahren irgend etwas damit zu tun? Oder sind Viren die Ergebnisse moderner, neuester, hochbrillanter Erkenntnisse, die über allen anderen Erkenntnissen zu stehen haben? Wenn ja, dann ist es schlecht bestellt um unsere Wissenschaft. Haben wir durch die Virentheorie unsere Lebensqualität steigern können, ist unsere Gesundheit dadurch besser geworden, haben wir bessere Heilmittel bekommen? 

Den Segen von Impfungen? Oho, diese Diskussion möchte ich hier nicht eröffnen.

Aber wir glauben nach wie vor unbeirrt an den Mythos der Viren. Wir sagen, wenn wir erkältet sind: „Ich hab einen Virus“, oder wir sagen gedankenlos „viraler Infekt“ . Sogar Computersysteme haben Viren. Man sieht, wie dieser Begriff nun für Ansteckung mit dem Bösen und Gefährlichen schlechthin steht, für Heimtücke und für Vernichtungsgefahr. Er ist inzwischen purer Aberglaube geworden.

Man with sinus infection

Viren sind aus einer Imagination entstanden. Als gewisse Forscher wie Pasteur, Robert Koch u.a. annahmen, dass es neben den durch die damaligen Mikroskope bereits sichtbar gewordenen Mikroben wie Bakterien und Pilzen noch andere, bis dato unsichtbare Krankheitserreger geben müsse, wurden die Viren erfunden. Sie wurden regelrecht imaginiert, erdacht, d.h. erfunden. Später dann sah man das, was man sehen wollte. Und die gesamte unheilvolle Gentechnologie begann, mit den unglaublichsten Manipulationen am menschlichen Erbgut, in deren Folge man bestimmte Zellteilchen als immer raffinierter und bösartiger werdende Viren zu bezeichnen begann. Inzwischen kategorisiert man sie in feinst differenzierte Untergruppierungen, die zudem noch ständig mutieren und eigentlich völlig unberechenbar bleiben. Und daran soll ich glauben?

Da beginnt meine innere Wahrnehmung zu sprechen. Ich erlaube mir also, nicht daran zu glauben, was Imaginationen von Wissenschaftlern als ihre „Wahrheit“ hervorgebracht haben.

igitt

Ich nehme keine Partei ein für oder gegen Kondome. Sie mögen ihren beschränkten Platz haben im Sexualleben. Ich persönlich verwende sie sehr selten. Ich finde es oft auch lächerlich und ziemlich bedauerlich, wie wir mit dem Samen als Abfallprodukt umgehen und ihn dann im Müll oder auf der Toilette entsorgen.

Wogegen ich aber wirklich meine Stimme erhebe, ist die schleichende Verängstigung, die mit dem Begriff „safer sex“ in die menschlichen Gemüter eingezogen ist. Heute sagen sogar einige Freunde von mir: „Es ist doch egal, ob es AIDS gibt oder nicht. Kondome sind ja auch nützlich, wenn wir uns gegen Syphilis, Hepatitis, und dies und das und xx andere Krankheiten schützen wollen.“

Ja, diese x anderen Krankheiten sind es, die immer mehr werden. Besonders in unserer Imagination. So hat die Sexualität ihre Unschuld verloren. So hat die tantrische Kultur ihre Unschuld verloren. Wir haben Angst bekommen.

AIDS mag eine große Lüge sein. Aber als solche hat sie ihre tiefgreifende Wirkung hinterlassen. Laufen wir bald mit einer Art von Ganzkörperkondomen herum, mit Atemschutzmasken, medizinisch von innen abgepanzert? Und Lust und Liebe holen wir uns über implantierte Körperchips? Werden wir hormonell ferngesteuert, um endlich ein glückliches, mehr und mehr denaturiertes Leben führen zu „dürfen“? Werden wir sogar in Volksabstimmungen demokratisch danach verlangen? Steuern wir auf eine weltweite Hygiene-Diktatur zu? Vieles deutet darauf hin. Oder ist es tatsächlich nur Science fiction? Oder bloß witzig? Oder gar Verschwörungstheorie?

Ob es dazu kommt, liegt an uns. Meine tantrische Vision jedenfalls gibt mir Mut, sie generiert Kraft, lässt mich lernen, was Liebe ist, erlaubt mir, ein freies, unverschämt freies Bewusstsein und Handeln zu entfalten und meine Intuition zu stärken. Gibt mir den Mut, nichts zu glauben, was Angst macht und die menschliche Vision verengt.

Sie gibt mir auch die Kraft, den Ungeheuerlichkeiten menschlicher Barbarei und Lüge ins Auge zu schauen. Sie macht mich zu einem liebenswerten und lebensfreudigen Mann und Menschen.

Franz Lang

Hier findet ihr ein Interview mit einem Arzt über seine Sicht bezüglich HIV, Viren usw.:

http://www.youtube.com/watch?v=FbHB38IWuLU

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