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Der Sternenpunkt Drei –

“Ich ermächtige mich”

krieger des lichts

Wenn dich jemand abfällig als „selbsternannt“ titulieren sollte, kannst du nur schlicht und aufrichtig zustimmen. Denn du hast deine Macht ergriffen und darfst dich nun als das bezeichnen, was du bist. Wer sonst sollte dich ermächtigen? Fühlst du dich innerlich als König, als Würdenträger und Repräsentant, sagst du nun: „Ich bin der König von Großberghausen“ (wenn dies gerade dein Wirkungsort sein sollte). Das mag zwar jetzt ein wenig lächerlich klingen, soll aber nur verdeutlichen, dass du zu deiner eingeborenen Magie und Wirksamkeit stehst. Ein Papst wird ermächtigt, eine Bundeskanzlerin ausgesucht oder gewählt, ein Firmenchef wird beauftragt, die Geschäfte seines Vorgängers fortzuführen. Ich aber ermächtige mich selber.

„Ich bin die Herrin dieser Familie!“ Ja, wenn es so ist, dann ist es so.

„Ich bin ein Meister des zärtlichen Einfühlungsvermögens“. Sehr gut, davon brauchen wir viele.

„Meine Macht ist die der Liebe“, spricht die Geliebte. Wer sollte da widersprechen, wenn es die Wahrheit ist!

„Ich führe dich zu neuen Dimesionen spiritueller Freiheit“, spricht der Guru aus Überzeugung. Was könnte daran falsch sein, wenn es denn so ist?

„Nennen Sie mir die Quelle ihrer Informationen!“ wurde ein weitgereister und welterfahrener Journalist aufgefordert. „Ich war dort. Ich selber bin die Quelle.“

Auch wenn diese Art von selbstbewusstem Ergreifen der Aufgaben, die ich als Mission in mir fühle, mich gelegentlich dem Spott und den Angriffen Anderer und dadurch der Einsamkeit aussetzt, erfüllt sie mich innerlich mit Stolz und Achtung. Dieser Selbstachtung liegt ein Glück zugrunde, das Glück der unantastbaren Menschenwürde. Und es ist eine reale Kraft, die mich beflügelt und mit der ich die Welt verändern kann. Manchmal bewundern sie mich und danken mir von Herzen, manchmal verstoßen sie mich. Aber die Welt braucht mich. Ich weiß es.

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