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Sternspitze Fünf – “Ich denke wahr. Ich verneine, was falsch ist”

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Du ziehst dich zurück und besinnst dich. Du lässt Gefühle sinken und im Nachspüren tauchen Bilder, Gedanken und Einsichten auf. Im Nachsinnen und Nachdenken entsteht der Moment von Stille, in die etwas hineinfällt. Da fällt unvermittelt der Entschluss, Unglück von sich fernzuhalten. Nicht, dass dies ein Vorsatz wäre, es ist eine unmittelbare Intuition.

Wenn du neue Ideen empfängst, die dir möglicherweise eine Vision der Zukunft anbieten, dann geschieht es ebenfalls so, dass die Vision aus der Stille des Bewusstseins hervortritt.

Die Erfahrung ist die: Im reinen, intuitiven Geist findet eine Verneinung von Falschheit statt. Wahrheit strahlt hindurch. Das Denken, wenn es denn wirklich einsichtiges Denken ist, strebt immer nach Wahrheit. Im reinen, ungetrübten Denken, das eine ruhige Reflektionsfläche wird, spiegelt sich Wahres.

KristallWahrheit zu erkennen ist ein ungemein entzückendes Glücksgefühl. Es klärt, es stärkt, es ist kristallines Leuchten. Wollte sich jemand dieses Glück dauerhaft verbieten, müsste er in dauerhafter Dunkelheit und Unkenntnis des Lebens verharren.

Wahrheit bringt kein Unglück hervor. Leiden, oder Unglück, und Wahrheit schließen sich gegenseitig aus. Sie gehen nicht miteinander.

Du maßt dir das Recht nicht an, unglücklich zu sein. Denn auf dem Unglück zu beharren ist eine Anmaßung gegen das Leben, eine Auflehnung gegen das Leben, wie es sich in seiner Unschuld dir präsentiert. Du verneinst die Anmaßung, und sofort macht sich die Stimmigkeit des Lebens breit.

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