Die gegenwärtige Krise unseres Bewusstseins

Teil 1: Cyborgs. Google. Überwachung.

Internet_Gehirn

Wir steuern auf eine gigantische Krise des Bewusstseins zu. Genau betrachtet sind wir schon drinnen. Wir, das ist die Menschheit heute. 

Wir können diese Krise in der Innenwelt der eigenen Psyche spüren und gleichermaßen an Symptomen in der Außenwelt ablesen. Menschen mit wachem Bewusstsein lesen sie nicht nur, sie fühlen sie, sie leiden sie dramatisch durch, in sich drinnen. Denn jeder einzelne von uns ist eingebettet in ein kollektives menschliches Bewusstsein. Wir fühlen mit, was mit anderen Menschen und was in der Welt geschieht. Wir denken und sprechen ja auch miteinander, wir leiden miteinander. Wir gehen miteinander unter oder wir überleben.

Um was geht es?

Es geht um nichts anderes als um das Überleben der Menschheit. Es ist extrem dramatisch, jenseits unserer gegenwärtig gewöhnlichen Vorstellungskraft. Die allermeisten Menschen verschlafen diese zerstörerische Entwicklung. Wenn wir sie also verschlafen oder für läppisch erachten, verpassen wir gleichermaßen auch die immense Chance zum wirklichen Fortschritt des Menschen. Und selbst diejenigen, die nicht schlafen, fühlen sich meist überfordert, verwirrt und wie innerlich gelähmt. Kein wacher, intelligenter Mensch wird das, worüber ich hier schreibe, diffamierend als Verschwörungstheorie bezeichnen können.

Es gibt Kräfte in der Welt, um uns herum und in uns selbst, welche die Auslöschung des Menschengeschlechts betreiben. Es geht also noch viel weiter als nur darum, dass „Deutschland sich abschafft“, wie es in einem Buchtitel eines bekannten Autors heißt. Völker sind dabei, sich abzuschaffen. Auch Mann und Frau sind dabei, sich abzuschaffen. Die Abhängigkeit des Menschen von natürlichen Ressourcen soll beendet werden. Das Wort aber, das heute dafür verwendet wird, dass die Menschheit selber sich abschafft, heißt Cyborg.

In den Vorstellungen nicht weniger Wissenschaftler und Denker wird eine neue „Rasse“ von „intelligenten Wesen“ kreiert, welche den Menschen ablösen und ihm nachfolgen soll. Cyborgs sind technologische Kreationen, Robotermenschen. Sie sollen Unsterblichkeit verwirklichen, sie sollen „uns“, die es dann aber nicht mehr gibt, frei machen von Krankheit, Verfall und Leid. Sie sind in den Gedanken jener Visionäre die Zukunft, der Fortschritt, die Evolution. Eine Seele werden wir darin nicht mehr finden. Es ist die Schaffung eines neuen „Gottmenschen“ als Maschine.

Der Weg geht unaufhaltsam weiter zu diesem Ziel. Die Menschen sind scheinbar unendlich fasziniert davon. Es gibt kaum Widerstand dagegen. Durch Hollywood-Filme wie „Terminator“ u.ä. werden wir Schritt für Schritt darauf eingestimmt.

Einen der nächsten, noch recht harmlos anmutenden Schritte zur Mensch-Maschine-Vereinigung beschrieb Google-Gründer Eric Schmidt jüngst beim Weltwirtschaftsgipfel 2015 in Davos. Auf die Frage, wie die Zukunft des Internet aussehen werde, antwortete er, dass es das externe Internet bald nicht mehr geben werde. Der Mensch, wie er jetzt noch ist, wird selber vernetzt und zum Internet werden:

Es wird so viele IP-Adressen geben, …. so viele Schaltstellen, Sensoren, Dinge, die du an dir trägst, Dinge, mit denen du interagierst, die du nicht einmal wahrnimmst … das alles wird ständig Teil deiner Präsenz sein. Stell dir vor, du betrittst einen Raum. Dieser Raum ist dynamisch. Und mit deiner Zustimmung und so weiter, interagierst du mit den Dingen, die in diesem Raum vor sich gehen.“

Ohne komplette Überwachung wäre die Sicherheit und das Überleben eines solchen Maschinenmenschen, wie er sich mehr und mehr verwirklichen soll, nicht zu gewährleisten. Auf den Einwand von Datenschützern diesbezüglich antwortete Schmidt bei einer früheren Gelegenheit: „Wenn du etwas hast, was du irgend jemandem nicht wissen lassen willst, solltest du dies möglicherweise schon von Anfang an gar nicht erst tun.“ Mit anderen Worten: Wer nichts zu verbergen hat, braucht sich auch vor Überwachung nicht zu schützen. Vertraut Google, es wird alles richtig machen und auf euch aufpassen.

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