Ich war kürzlich (Mitte Februar 2015) im Kino und sah „Jupiter Ascending“. Regie und Drehbuch von den Wachowski-Geschwistern, die auch die „Matrix“-Trilogie und Teile von „Cloud Atlas“ geschaffen haben. Gleich vorweg: Überladen, dramaturgisch und psychologisch grob, schauspielerisch kein guter Film, überlange Actionszenen mit viel HiTech. Aber vom Inhalt her sehr sehr bemerkenswert.

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So zeigt der Film eine Welt geistiger Wesenheiten jenseits unserer sinnlich wahrnehmbaren Welt und deckt auf, welche (böse) Welt hinter unserer normalen Welt (die auch schon selbst genug böse ist) steht und diese manipuliert.

Die Imaginationskraft unseres Geistes hat schon immer Bilder in unsere holografische Realität geworfen und sie für uns sichtbar und fühlbar gemacht: Die Elfen, die Zwerge, der Teufel, die Engel, der Erlöser, die Göttin … Sie sind Abbilder der Realität unseres Denkens und Empfindens. Als Wesen sind sie wirklich, die Bilder sind holografisch.

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Wir sehen im Film genmanipulierte Menschen (der Hauptdarsteller, ein Krieger), wir sehen geflügelte reptiloide Wesen und kleine, dünngliedrige gespenstische „Alienwesen“, wie sie in unser Alltagsleben eingreifen … Jupiter ascending4
Eine junge russische Putzfrau aus Chicago, die sich plötzlich als Königin und Besitzerin der Erde wiederfindet, da sie dieselbe DNA wie eine ehemalige außerirdische Matriarchin besitzt, und Bienenschwärme, die dieser jungen Frau ihren Königinnenstatus offenbaren …
Drei rivalisierende Geschwister aus einer Welt jenseits dieser Erde, welche das Rezept besitzen für ein jahrtausendelanges Leben im Körper, wofür sie pro Fall hundert tote Menschen brauchen; wir erfahren, dass für manche dieser Wesen die Erdenmenschheit wie ein erntereifes Feld betrachtet wird, das dann die beste Früchte bringt, wenn es zur richtigen Zeit abgeerntet, d.h. zerstört, getötet, wird …
Und so gibt es interessante Gedanken mehr in diesem Film.

Eines ist klar: Durch die schier unüberschaubare Masse von Filmen dieser Art sollen wir an das gewöhnt werden, was – als „self fulfilling prophecy“ durch diese Sci-Fi-Filme geschaffen – bald Wirklichkeit werden soll. Gewöhn´ dich an den Anblick dieser Wesen. Das wollen sie uns vermitteln.

Die andere Botschaft ist: Wir kommen nicht mehr umhin, uns mit den Wesenheiten jenseits unserer Sinneswelten zu beschäftigen. Damit, was bisher nur spöttisch als „Esoterik“ bezeichnet wird.

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Aber die wichtigste Lehre aus diesem Film war für mich: Es sind die selben kleinlichen Egoismen, die selben Machtfantasien, die selben Rachegedanken, die selben Ängste, die wir hier auf der Erde haben, die auch von Wesen angeblich „höherer“ Ordnung ausgelebt werden.

Was ist dann die Konsequenz daraus? Bringe dein unglückliches, konfliktreiches Leben hier in Ordnung. Tu alles dafür. Widerstehe der Versuchung, dein Unglück zu rechtfertigen, zu beschützen, festzuhalten, fortzusetzen. Es gibt keinen vernüftigen und berechtigten Grund, nicht glücklich zu sein.

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