Merkel kriegt zurzeit ordentlich auf die Mütze. Sie macht sich lächerlich. Letztes Ereignis: Der deutsche Geheimdienst BND arbeitet für und mit NSA, auch dann, wenn es gegen deutsche und europäische Interessen geht. Wie kann diese Frau sich immer wegducken, die Augen zumachen und zu jeder Missetat der Amerikaner schweigen? Ist sie etwa eine Angestellte der CIA, fragt schon so mancher Beobachter. Wird sie erpresst oder tut sie – geschmeichelt – all das gar freiwillig? „Liebe Frau Merkel, wollen Sie eines Tages mit uns darüber vertrauensvoll sprechen und unsere Fragen beantworten? Vielleicht wenn Sie einige Jahre aus dem Amt sind und nichts mehr zu befürchten haben?“

Merkel mit Blackberry 10 Cebit 2013 16 zu 9

Ägypten verhandelt geheim mit den Europäern, ob es im Chaosstaat Libyen einmarschieren soll, um dort zumindest die ausufernde Flüchtlingssituation in den Griff zu bekommen, im Austausch für ein paar Ölquellen. Der Krieg in Libyen war ohnehin kein „arabischer Frühling“, der von der NATO dann menschenfreundlich unterstützt wurde (das musste ich nun leider etwas sarkastisch formulieren), sondern es war ursprünglich ein Sezessionskrieg einer Truppe islamistischer Aufständischer aus dem östlichen Teil des Landes, der Kyrenaika, mit der Hauptstadt Bengasi. Ich kann mich noch erinneren, wie damals der italienische Außenminister dringend davor warnte, Gaddafi zu entmachten, weil dann der islamistische Terror und die Probleme des zerfallenden Landes direkt in Italien und Europa zu spüren sein werden. Nun haben wir es so. Man kann nicht sagen, dass das völlig unbeabsichtigt war. Wer sich auch nur ein bisschen damit befasst, erkennt bald die globale Agenda, die hinter einer solchen Staatszerstörung steht.

Ethnische Gruppen und StŠmme in Libyen (Wiederholung)

Ägypten überlegt auch, wie es sich aus der Unterstützung Saudi-Arabiens heraus halten kann. Israel – verbündet mit Saudi-Arabien, Jordanien und einigen kleineren Golfstaaten – möchte die neue Führungsmacht im Nahen Osten werden. Der Libanon steht auf der Liste der Staaten, die als nächste zerstört werden sollen. Israel wird rechtzeitig zur Stelle sein. Zurzeit gestattet, ermöglicht und orchestriert es logistisch die Terrortruppen in Syrien und im Irak, heißen sie nun ISIS oder anders. Gerade erst jetzt, nachdem der ISIS-Anführer Al-Baghdadi in einem israelischen Krankenhaus auf den Golanhöhen nach schweren Verletzungen verstarb, wird ein neuer Häuptling aufgebaut. Sein Name: Zahran Aloush. Seine 20.000 Mann starke Truppe trägt einen anderen Namen, Liwa al-Islam, aber was soll´s, die Gruppe darf rein in die Türkei und raus, wie sie wollen, sind von Saudi-Arabien und den USA unterstützt und die neue Hoffnung für den andauernden Krieg. Vielleicht ist Zahran Aloush sogar schon vorgesehen als künftiger Präsident Syriens, oder wie diese Region dann auch heißen soll?

Syrian Militant Group Offer Joint Strike against ISIS

Die Türkei ist ebenso begierig, ein machtvolles Wörtchen in der Region mitzureden. Solange sie aber paktieren, mal mit diesem, mal mit jenem Nachbar, und solange sie am Sturz der Assad-Regierung in Syrien dran sind, kann man mit ihnen nicht vertrauensvoll rechnen. Und die Frage einer friedlichen Koexistenz und Kooperation mit den Kurden ist noch lange nicht gelöst. Inmitten dieser verwirrenden Lage habe ich einen interessanten, intelligenten Vorschlag gelesen:

erdogan    öcalan

Präsident Erdogan möge nach İmralı, der Gefängnisinsel im Marmarameer, fahren und den Kurdenführer Öcalan, der dort lebenslänglich inhaftiert ist, höchstpersönlich aus dem Gefängnis geleiten, mit ihm zusammen nach Istanbul oder Ankara oder Diyarbakır fahren und dort vor den Augen und Ohren der verwunderten Türken und Kurden eine Ansprache halten: „Liebe kurdische Brüder und Schwestern, liebe türkische Brüder und Schwestern, heute ist ein besonderer, ein historischer Tag! Wir, mein Freund Öcalan und ich, haben beschlossen, für unsere Völker ein friedliches Zusammenleben zu organisieren. Bringt eure Wünsche ein, wir sammeln sie und beraten dann miteinander, wie wir unsere jahrhundertelange Fehde beenden können. Wir sind fest entschlossen dazu!“ …

Wer sagt denn, dass es keine Wunder gibt?

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