tianijn

Kopfschüttelnd, einander ungläubig anschauend, wütend, resigniert: So habe ich schon manches Treffen mit Freunden erlebt, wenn wir wieder einmal fragten: „Hähh? Was soll denn das schon wieder? Das nächste Land ist dran, eines nach dem anderen, sie werden alle zerstört! Wie ist denn das möglich? Kann das niemand stoppen? Die gesamte arabische Welt wird auf brutalste Weise aufgemischt, Europa und Deutschland werden gegen Russland in Stellung gebracht, die Ukraine chaotisiert – und keiner der maßgeblichen Politiker sagt Stopp! Traut sich denn keiner, die Wahrheit zu sagen?“

Nur die pensionierten Politiker wie Andreas von Bülow, Willy Wimmer, Jürgen Todenhöfer und wenige andere haben angefangen, den Mund aufzumachen. Auch der verstorbene Egon Bahr gehörte zu ihnen.

„Der große Satan“ – so wurde in den Zeiten der iranisch-islamischen Revolution die USA bezeichnet. Ich hielt dies damals für eine maßlose Übertreibung und religiöse Hysterie. Nun aber, nach jahrelanger Recherche, komme ich zu einem ähnlichen Ergebnis. Auch wenn ich andere Worte verwende.

Seit Jahrzehnten wird diese Welt, in der wir leben, von einer abartig bösen Kriegspolitik der USA beherrscht. Land für Land wird kaputt gemacht, destabilisiert, Millionen Menschen kommen ums Leben. Und Millionen sind heute auf der Flucht. Der größte politische Feind der Menschheit sind die USA. Nicht China, nicht Russland, nicht einmal die islamistischen Terroristen und schon gar nicht irgend welche Rechtsradikalen in Deutschland. Niemand hat soviel Unheil und Zerstörung in der Welt angerichtet wie diese „Supermacht“.

Ein ehemaliger Asylrichter aus Deutschland, Peter Vonnahme, hat in relativ moderaten Worten sich u.a. so geäußert:

„ … Es ist strategisch ohne Wert, sich an den unerfreulichen Symptomen der Flüchtlingsströme abzuarbeiten, ohne gleichzeitig den Versuch einer Ursachenbeseitigung zu unternehmen. Bei der Suche nach den Fluchtursachen fällt sofort auf, dass die mit Abstand meisten Flüchtlinge aus Ländern kommen, die in den letzten 20 Jahren Schauplätze von Kriegen waren: das ehemalige Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Syrien, Äthiopien, Somalia. Nach einer Statistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) waren 2014 die genannten Staaten und ihre Zerfallsprodukte die zehn wichtigsten Herkunftsländer für Asylbewerber in Deutschland. Kennzeichnend für fast alle Kriege in den genannten Staaten sind völkerrechtswidrige Militärinterventionen, zumeist der USA und ihrer Bündnispartner. Das legt die Annahme nahe, dass diese Kriege hauptursächlich für die großen Fluchtbewegungen der Gegenwart sind. Diese Kriege bedeuteten Tod, Verarmung, Anarchie, Zerfall von Gesellschaften, religiös motivierte Massaker und Massenflucht. Nie gelang es, stabile Demokratien einzuführen oder gar Menschenrechte zu sichern. Wer also Massenflucht eingrenzen will, muss in einem ersten Schritt militärische Abenteuer unterbinden und Militärbündnisse wie die NATO auf reine Verteidigungsaufgaben zurückführen.

Leidtragende der Interventionskriege sind neben den gepeinigten und entwurzelten Menschen, den Flüchtlingen, insbesondere die Länder in der Peripherie der Fluchtstaaten. Das sind vor allem die ohnehin problembehafteten Staaten des Nahen Ostens und des südlichen Europas. Die USA, gut gesichert durch zwei Ozeane, bleiben von den Fluchtauswirkungen verschont. Ausbaden müssen ihre Kriege andere, auch die Bündnispartner. Der deutsche Beitrag muss deshalb primär darin bestehen, jede politische und militärische Unterstützung für Interventionskriege rigoros abzulehnen und eigene Waffenlieferungen in Krisenregionen einzustellen. Verstöße hiergegen bezahlen wir unweigerlich mit neuen Flüchtlingsströmen.“ 

http://www.hintergrund.de/201508223637/feuilleton/zeitfragen1/vorboten-einer-neuzeitlichen-voelkerwanderung.html

Volle Zustimmung, Herr Vonnahme. Nur das eine kann ich nicht mehr glauben: Dass die NATO in eine reine Verteidigungsarmee umzuwandeln wäre ….

Fortlaufende Attacken unter falscher Flagge gehören zur Strategie einer machtbesessenen Elite in Amerika, die einen ganzen Staat gekidnapped hat. Unbegrenztes Abhören und Kontrollieren der Informationsbewegungen über die ganze Erde, auch mittels Weltraumtechnologien; Gründung, Finanzierung, Bewaffnung oder Instrumentalisierung von Terrorbanden für eigene Zwecke; Absetzung unliebsamer Regierungen; massive politische, militärische und wirtschaftliche Erpressungen: Dies alles geschieht im Namen der „nationalen Sicherheit“, der Freiheit, der Demokratie, der Menschenrechte.

Der Fairness halber muss ich allerdings einschränken: Ohne die geheime Dominanz Israels über die „Vereinigten Staaten von Amerika“ hätte dieses monströse Massenmordunternehmen niemals mit einer solchen Penetranz auffahren können. Der Zionismus als politische Idee hat das gesamte System der USA durchdrungen. Das sind die Fakten. Sie sollen beim Namen genannt werden.

Ich bin nicht antiamerikanisch, nicht antijüdisch, sowenig wie ich antideutsch bin, wenn ich die Verbrechen des Nationalsozialismus beim Namen nenne. Ich bin auch nicht antitürkisch, wenn ich den Genozid an den Armeniern als solchen bezeichne.

Gegenwärtig aber findet eine Veränderung innerhalb der Doktrin des US-Pentagon statt.

Der französische Journalist Thierry Meyssan, den ich ungemein schätze, hat das in für mich sehr aufschlussreichen Worten folgendermaßen charakterisiert:

Thierry Meyssan: Niemand hatte das Ausmaß der aktuellen Welle von Migranten vorhergesagt. Sie kommen vor allem aus Syrien, Afghanistan und vom Horn von Afrika. Im Gegensatz zu dem was westliche Politiker sagen, sind es nicht Leute auf der Suche nach europäischem Lebensniveau bzw. Personen, die versuchen, diktatorischen Regimen zu entfliehen. Es sind einfach Menschen, auf der Flucht vor den Kämpfen, weil in ihrem Land Krieg herrscht, in der Regel wegen der westlichen Politik.

Die europäischen Politiker haben noch nicht begriffen, dass diese Migration die Folge der US-Strategie seit 2001 ist. Washington versucht nicht mehr, die Kontrolle der Staaten zu ergreifen, sondern die Staaten zu zerstören und ein Chaos zu verhängen, in dem sich nichts ohne seinen Willen organisieren kann. Das ist die Theorie des Philosophen Leo Strauss, der viele Beamte des „Sekretariats der Verteidigung“ ausgebildet hat.

Aber es ist jetzt den US-Amerikanern klar, dass, wenn Chaos auch vor Ort ihren Interessen dient, es nicht kontrolliert werden kann und dazu neigt, sich auszudehnen. Die Migranten sind jetzt so zahlreich, dass sie Staaten destabilisieren können, die Washington als sicher und solide betrachtete. Es scheint, als würde die Obama-Administration ihre Wahl ändern: die Chaos-Theorie aufgeben und zur klassischen Konfrontation des Kalten Krieges zurückkommen….

Also, wir sollten in den kommenden Jahren sehen, dass diese Migrationsströme sich vermindern. Aber es wird mindestens zwei Jahre dauern, bis die Völker auf diese Änderung der Strategie reagieren. Die aktuelle Krise wird zuerst noch anwachsen, bevor sie sich langsam auflöst.“            http://www.voltairenet.org/article188484.html

Passend dazu eine aktuelle Pressemeldung: Obama schmeichelt Merkel und der Türkei und dankt ihnen dafür, so viele syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Gleichzeitig bezeichnet er mittels seines Regierungssprechers die Migrationsbewegung als destablisierende Gefahr nicht nur für die Nahost-Länder, sondern auch für Europa. Also halten wir fest: Obama kehrt sich langsam ab von der Chaostheorie und kehrt zurück zum alten „Kalten Krieg“. Das ist leicht zu erkennen. Allerlei US-NATO-Waffen werden als Bedrohungsszenario in Europa stationiert und gegen Russland gerichtet.

Übrigens: Es liegen viele Indizien vor, dass die angebliche Chemikalien-Explosion in China etwas ganz anderes war als verlautbart. Entweder ein Angriff mittels EMP (ElectroMagneticPulsing)-Waffen oder Mini-Atombomben. Zu welchem Zweck? Um China eine kleine Ausgabe von 09/11 zu bescheren. Um ein aufstrebendes Industrie-, Technologie- und Finanzwirtschaftsprojekt komplett zu zerstören. Tianjin war der Stolz und die Hoffnung der gegenwärtigen chinesischen Regierung. Nun ist es kaputt. Platt gebombt.

http://www.veteranstoday.com/2015/08/25/confirmation-tianjin-was-nuked/

Ich möchte damit auf etwas hinweisen, was den jetzigen Kalten Krieg vom früheren unterscheidet. Hat man früher Atomwaffenarsenale zur Abschreckung aufgebaut, um sie nicht einsetzen zu müssen, werden sie heute versteckt bereits eingesetzt. Die Atomwaffentechnologie hat sich so weit entwickelt, dass man mit kleineren Waffen und mit weniger Verstrahlungsausbreitung große Wirkung erzielen kann. (Das betrifft übrigens auch Deutschland, wenn kürzlich verlautbart wurde, Amerika würde das Atomwaffenarsenal in Deutschland „modernisieren“).

Betrachten wir auch 03/11, die Fukushima-Katastrophe, deren Ursache ebenso ein bewaffneter Angriff war.

https://truthnewsinternational.wordpress.com/2013/12/03/benjamin-fulford-explains-the-nuclear-attacks-on-fukushima-japan/

Zum Schluss aber füge ich hier ein paar persönliche Bemerkungen hinzu.

1) Niemand muss mir glauben. Jeder kann es nachprüfen. Aber bevor mich jemand als Spinner bezeichnet, möge er sich kundig machen.

2) Alle diese Mitteilungen, die ich weitergebe, dienen dafür, wachzumachen. Nichts liebt der „Teufel“, wenn es ihn denn gibt, so sehr, wie wenn die Menschen ihn nicht erkennen. Wird er aber durchschaut, verliert er seine Macht. Die Augen vor der Wahrheit zu verschließen, hat das Unglück langfristig stets vermehrt. Beunruhigt sein lässt sich nicht vermeiden. Es führt uns zur Veränderung. Angstmache oder fearporn, wie es auf Amerikanisch so schön heißt, ist allerdings etwas anderes. Dabei geht es um sensationslüsternes Anstacheln von Emotionen, zum Zweck der Manipulation oder der Geschäftemacherei.

3) Ich verstehe auch sehr gut, dass man sich überfordert und gelähmt fühlen kann, wenn man so viel über die bösen Absichten von „Eliten“, Militärstrategen und Geheimorganisationen hört. Es gibt jedoch immer ein Gegengewicht, das einen vor „Entmachtung“ schützt. Es heißt ICH BIN. Durch spirituelle Wege auf den eigenen Wesenskern zu stoßen ist das Eine. Das Andere ist Liebe: Die Pflege von gesunden, guten Beziehungen, in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis oder durch das Bilden von neuen Gemeinschaften, wie klein sie auch immer beginnen mögen. Ich habe darüber auf meinem Blog atmelis.wordpress.com einiges veröffentlicht.

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