12 Forderungen an den Euro-Islam

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Ein absolut sehenswertes und wichtiges 6-minütiges Video, erstellt von Al Hayat TV Net , fasst in Kürze „12 Forderungen an den Euro-Islam“ zusammen. Für alle islamischen Mitbürger unserer Gesellschaft empfohlen zur inneren Prüfung und Auseinandersetzung und auch für alle Nicht-Muslime Europas ein notwendiger Gedankenanstoß!

Bitte seht es euch hier an: https://www.youtube.com/watch?v=EjlTA7Uclc0

12 Forderungen an den Islam

So spricht eine moderne Muslima:


Viele Menschen wollen den Versprechungen europäischer Islamvertreter, Vereine und Organisationen nicht mehr trauen. Es wird von einer Verhüllungstaktik, Taqiyya, und von einem Doppelgesicht des Islam gesprochen.
Wenn Muslime das Vertrauen der Menschen in Europa gewinnen wollen, so sollten sie es nicht bei Sprüchen belassen, sondern folgende Wesensmerkmale annehmen und beherzigen:


1- Kritik und Aufklärung zulassen und nicht unter Strafe stellen
2- Selbstkritik betreiben, historische Aufarbeitung des Islam
3- Menschenfeindliche religiöse Texte und Begriffe ablehnen, trotz rhetorischer Tricks durch Islamgelehrte
4- Verbot von Radikalislamischen Schriften, wie Anleitung zur Diffamierung Andersgläubiger und Anstiftung zur Pädophilie
5- Die islamische Lehre von Dar Al Islam und Dar el Harb verwerfen.
6- Zwischen Religion und Staat trennen
7- Scharia und Grundgesetz: Islam bleibt privater Glaube und darf nicht Grundgesetz ersetzen
8- Keine Finanzierung aus islamischen Ländern
9- Gleichberechtigung der Geschlechter
10- Gleichstellung der Menschen, keine faschistische Unterteilung der Menschen in Klassen von Ungläubigen und extreme Betonung von ethnischen und religiösen Unterschieden
11- Fatwas aus der islamischen Welt ablehnen
12- Freiheit und Selbstbestimmungsrecht für Muslime: Menschen sollten ohne Angst um ihr Leben den Islam infrage stellen, kritisieren und auch zugunsten einer anderen oder keiner Religion verlassen können.


Es ist Zeit, mit den nie enden wollenden Zugeständnissen an den Islam aufzuhören. Der Islam soll die grundlegenden Forderungen der Mehrheitsgesellschaft an ihn erfüllen und das Recht der Religionsfreiheit nicht für den eigenen Machtausbau missbrauchen. Wenn diese 12 grundlegenden Merkmale den sogenannten „Euro-Islam“ nicht prägen, sind wir der Meinung, dass das friedliche Zusammenleben langfristig nicht möglich sein wird.“

Nun können wir diese Forderungen als naiv belächeln und sagen, der Islam wird von seiner Grundüberzeugung der spirituellen Überlegenheit nie Abstand nehmen und wir müssen wohl oder übel mit den Folgen einer gewaltbereiten Religion leben. Ich glaube allerdings nicht, dass wir das müssen. Es ist offensichtlich, dass der heutige Islam von einem tief verwurzelten arabisch-patriarchalen Herrschaftsanspruch durchzogen ist und es ist schwer vorstellbar, dass ein „weich gewaschener“ Islam bei allen Gläubigen hier in Europa auf begeisterten Zuspruch treffen wird. Viele patriarchalisch gesinnten Muslime werden den Euro-Islam fast wie eine Kastration empfinden.

Die harten Fakten jeder Schrift-Religion lassen uns tatsächlich zweifeln, ob ihre Anhänger jemals die „gottverheißenen“ Regeln und Versprechungen zugunsten einer säkularen Ordnung zurückstellen werden. Im Selbstverständnis einer Religion ist das gar nicht möglich. Denn immer gilt die spirituelle Ausrichtung höher als jedwede freiheitliche, politische Ordnung. Spirituell und religiös bewegte Menschen erkennen oftmals sofort mit hoher Sensibilität die Korruption und Niedertracht der weltlichen Ordnungen. So wird der Kampf gegen die Welt schließlich zum religiös-politischen Verteidigungsprogramm.

Die säkulare Welt muss sich also auch strenge Fragen gefallen lassen. Warum erlaubt ihr so viel himmelschreiende Ungerechtigkeit und Ausbeutung auf dieser Erde? Was habt ihr einer geistig-spirituellen Werteorientierung entgegenzusetzen? Warum seid ihr so dumm-materialistisch? Habt ihr den inneren Mut und die innere Vision, diese Welt zum Guten zu wenden?

Der Theoretische Materialismus hat tatsächlich den Menschen nur sehr wenig anzubieten. Als Ideologie könnte er allenfalls dafür sorgen, dass jeder Mensch zu essen bekommt und keine materielle Not leiden muss. Und „das ist schon recht viel, was willst du denn mehr?“ würden seine Vertreter sagen. Was aber ist mit den inneren, seelischen Werten? Woher sollen die kommen? Woher glaubt ihr, dass der innere Antrieb zum Guten kommt? Ist das nicht ein zutiefst spiritueller Antrieb?

Nichts rechtfertigt hingegen die arrogante Rechtfertigung eines „auserwählten Volkes“ wie im Judentum, nichts rechtfertigt die dschihadistische Brutalität der Durchsetzung des „rechten Glaubens“ wie im Islam, nichts rechtfertigt auch im Christentum die Aussage, nur diejenigen, die an Jesus als alleinigen Gottessohn glauben, können erlöst werden. Bullshit ist das alles.

Was bleibt uns nun zu tun übrig?

Wir können nur in einen friedlichen und fairen Wettstreit der Religionen, Weltanschauungen und Philosophien treten. Denn die Suche nach der Wahrheit bringt immer verschiedene Aspekte und Nuancen zutage. Manche, die meinen, man müsste auf die Wahrheitssuche gänzlich verzichten, haben einen blinden Fleck in ihrer Seele. Das ist unmöglich. Wir sollen alle Bestrebungen, die Wahrheit zu finden, respektieren. Dann könnte in der Welt eine Symphonie von unterschiedlichsten Tönen erklingen, die harmonisch miteinander resonieren. Eine Verschmelzung aller Religionen zu einer einzigen halte ich für einen gefährlichen Irrweg. Aber man darf mir hier widersprechen und darüber gern in einen Dialog treten mit mir.

Ich persönlich hänge keiner Religion an und glaube auch nicht, dass meine Kinder und Enkel oder Gesinnungsfreunde eine solche brauchen. Aber ich bin Realist genug, um mich für eine Verständigung aller hergebrachten und eventueller neuer Religionssysteme einzusetzen. Die Würde des Menschen und der Erde gebietet das.

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