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Bild: „Das Sommermärchen“ – Fußball-WM in Deutschland

„Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“ Joschka Fischer

Haben Völker noch eine Seele? Oder sind sie ein zufälliger Haufen von „Bevölkerung“, die mal so, mal so, wie der Wind gerade weht, zusammen gesetzt ist?
Was ist ein Volk? Gibt es ohne Seele überhaupt ein Volk?

Volk und Staat sind nicht das gleiche. Aber meistens umgibt sich ein Volk oder umgeben sich mehrere Völker mit einer Staatsgrenze. Man spricht dann von einer Nation.
Es gibt Vielvölkerstaaten, wie zum Beispiel die Russische Föderation.
Es gibt Völker, die sehr homogen zusammen bleiben, wie z.B. Japan. Sie nehmen zwar die kulturellen Einflüsse des Westens auf, bleiben aber in ihrem Land unter sich. Ein klein wenig von dieser Haltung hat auch die Schweiz, obwohl sie auch eine Art Mehrsprachen- und Mehrvölkerstaat ist.
Dann gibt es Völker, die keine Landesgrenzen und keinen eigenen Staat haben, z.B. die Kurden.
Das jüdische Volk hatte bis 1948 kein eigenes Land, keinen eigenen Staat. Im (besetzten) Staatsgebiet von Israel lebt, streng getrennt, auch ein anderes Volk, die Palästinenser.
Die Zigeunervölker Sinti und Roma hatten nie einen eigenen Staat und wollen vermutlich auch keinen.
Die indigenen Völker Amerikas, die sogenannten Indianer, wurden verdrängt und beinahe gänzlich ausgerottet. Verdrängung und Reservat-Zuweisung geschieht mit den Aborigines in Australien und manchen Völkern Afrikas oder Südamerikas.

Wir spüren und wissen, dass ein Volk eine Seele hat. Diese kann fröhlich oder traurig sein, kann sich ihrer jugendlichen Kräfte erfreuen oder sie kann auch dekadent werden. Sie kann bedroht werden oder gefördert und geliebt werden. Sie kann sich verwandeln, anpassen, sich verteidigen, sie kann auch erstarren. Sie kann sich verteilen in alle Welt. Sie kann sogar von der Erde verschwinden.

Wie sieht es mit der deutschen Volksseele aus?

Es gibt in Deutschland eine „Gesellschaft für bedrohte Völker“. Sollten die Deutschen gar selbst unter die bedrohten Völker aufgenommen werden?
Ich zitiere Joschka Fischer von den „Grünen“, ehem. deutscher Außenminister, laut „Die Welt“ vom 7.2.2005: „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“
Sieglinde Frieß, Bundestagsabgeordnete der „Grünen“ und Gewerkschafts-Fachbereichsleiterin, meinte lt. FAZ vom 6.9.1989 vor dem Parlament: „Ich wollte, dass Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.”
Kürzlich stellten die Jung-Grünen im Internet kokett etwa so die folgende Frage: „Vor 26 Jahren wurde ein Deutschland aufgelöst. Könnten wir diesen Vorgang heute nicht wiederholen?“

Die Frage: Was ist die Seele eines Volkes? scheint also eine sehr dringliche zu sein. Demnächst möchte ich näher darauf eingehen.

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